Anlagebetrug mit Kryptowährungen: Kostenfreie Erstprüfung

Opfer eines „exit scam“ oder „rug pulls“?
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Um Ihren Einzelfall bestmöglich prüfen zu können, benötigen wir ein paar Unterlagen, die Sie bequem hier hochladen können.

  • Kaufvertrag/Bestellung/Rechnung
  • Darlehensvertrag, falls das Kfz (teilweise) finanziert wurde
  • Fahrzeugschein/Fahrzeugbrief (Zulassungsbescheinigung Teil I/Teil II)
  • Rückrufschreiben/Schreiben des KBA bzw. des Herstellers bzgl. Software-Update
  • Kilometerstand (Lichtbild Tachometer)

Selbstverständlich können Sie uns Ihre Unterlagen auch gerne nachreichen.

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Anspruch bei Verlusten

Worum geht es beim Anlagebetrug mit Kryptowährungen?

Hohe Steuern, umfassende Bürokratie, ein niedriges Zinsniveau, fehlendes Vertrauen in die staatlichen Sicherungssysteme. Es gibt viele Gründe, die eine wachsende Anzahl an Kapitalanlegern in alternative Anlageformen investieren lassen. Nicht alle sind solide und tatsächlich den häufig erforderlichen Vertrauensvorschuss wert.

Unseriöse Angebote gibt es viele. Oft sind diese bereits an undurchsichtigen Geschäftsmodellen, die schwer bis gar nicht verständlich erscheinen, zu erkennen.

Haben Sie schon einmal etwas von „exit scam“ oder „rug pull“ gehört?

Nein? Dann sollten Sie vor einer Kryptoinvestition nochmals genau überlegen, ob und wie Sie diese tätigen wollen. 

Haben Sie das Gefühl, Sie könnten Opfer eines Anlagebetrugs mit Kryptowährungen geworden sein, dann sollten Sie weiterlesen, sich informieren und schnellstmöglich kompetente Hilfe in Anspruch nehmen.

Einfach, bequem und schnell

So holen wir Ihr Geld nach einem Anlagebetrug zurück

1. Daten einreichen

Mit unserem Formular senden Sie uns alle nötigen Informationen

2. Kostenfreie Prüfung

Wir schätzen Ihren Fall rechtlich ein. Das ist für Sie kostenlos und unverbindlich

3. Ergebnis unserer Prüfung

Nach eingehender Prüfung teilen wir Ihnen unsere rechtliche Einschätzung mit

4. Weiteres Vorgehen

Nun entscheiden Sie frei, ob Sie uns beauftragen wollen, oder nicht.

Exit Scam & Rug Pull

Typische Formen des Anlagebetrugs mit Kryptowährungen

Der „exit scam“ – zu deutsch: „Ausstiegsbetrug“

Hier werden vorgeblich zum Zweck der Kapitalanlage Investorengelder eingesammelt. Natürlich werden hohe Zinserträge und Margen versprochen. Höchst manipulativ wird durch Vertriebsprofis der Investor so lange bearbeitet, bis der einwilligt, eine Investition über den Mittelsmann (Broker) zu tätigen. Sodann werden dem Investor auf dem „Papier“ extrem positive Handelsverläufe und enorme Gewinne suggeriert, die aber allein den Zweck haben, den Investor zu weiteren Anlagen zu animieren. Hierbei wird die Höhe der Einlagen häufig nach und nach gesteigert, so wie eben das Vertrauen in den Broker wächst.

Die Kapitalanlagen werden dabei vom Broker als abgesichert dargestellt. Die vorzunehmenden Zahlungen laufen nahezu ausnahmelos über Zahlungsdienstleister und Kryptowährungsaccounts (wie bspw. Binance, Coinbase, Upbit, FTX, Bitmart, DigiFinex, Kucoin, Nuri, Kraken, Bybit usw.). 

Unerfahrene Investoren erhalten teils auch „fachliche Unterstützung“ von Ihrem Broker, manchmal so weitgehend, dass über den Einsatz von Freigabesoftware (Fernwartung) über den Computer des Investors durch den Broker Konten eingerichtet und Zahlungsvorgänge durchgeführt werden. 

Die Investitionen sind zunächst auf einige Zeit angelegt. Zeit die die Betrüger benötigen, um weitere Investoren zu gewinnen und Gelder einzusammeln. Denn auch der Betrüger hat Kosten und die müssen zuerst verdient werden. Beim Anwerben der Investoren kommen Techniken des Strukturvertriebs zum Einsatz. 

Kunden werben Kunden. 

Aufgrund der – auf dem Papier – anfänglich hohen Gewinne lassen sich Investoren dazu hinreißen, Freunde und Bekannte zu empfehlen, die dann ebenfalls über „Ihren Broker“ investieren.

Allen ist am Ende eines gemein, sie wechseln Ihre Rolle vom Investor zum Opfer.

Denn nach Ablauf der vereinbarten Investitionszeit werden die investierten Gelder nicht zurückerstattet. Schon gar nicht werden die auf dem Papier vorhandenen Gewinne ausgekehrt. Oft werden die Opfer dieser Betrugsmasche sogar noch um weitere Gelder gebracht, indem mit fadenscheinigen Argumenten Nachzahlungen gefordert werden. So wird vorgerbacht, die meist ausländischen Steuerbehörden würden die Gewinne erst freigeben, wenn die anfallende Steuer bezahlt werde. Transaktionskosten für die Überseeüberweisungen würden anfallen usw.  All diese Argumente der „Broker“ haben nur ein Ziel: Den Investor zu weiteren Zahlungen zu veranlassen, um so die Summe des vereinnahmten Kapitals nochmals zu erhöhen.

Am Ende steht der Investor mit leeren Händen da. Der Broker taucht samt der so erfolgreichen Handelsplattform unter.

Der „rug pull“ – zu deutsch: „den Teppich unter den Füßen wegziehen“

Hierunter versteht man eine andere, wenngleich durchaus ähnliche Betrugsmasche. Nachdem Kryptowährungen bislang dem Grunde nach keiner staatlichen Kontrolle unterliegen, können solche Währungen – meist Token oder Coins genannt – von jedermann herausgegeben werden. 

Die fehlende staatliche Kontrolle ist dabei einerseits Entstehungskriterium für Kryptowährungen andererseits aber zugleich auch die größte Gefahr. Denn durch die mangelnde Kontrolle tummeln sich hier viele Betrüger, deren einziges Ziel das Einsammeln von „echtem Geld“ (auch FIAT Geld genannt, eine „echte Währung“ aus dem klassischen Währungssystem) ist.

Im Fall des rug pull erstellen die Betrüger einen neuen Coin, also eine neue Kryptowährung, in die der Markt investieren soll. Dies geht, weil die Handelsplätze für Token bzw. Coins (DEX – Decentralized Exchanges) gerade keinerlei Kontrolle unterliegen. 

„Jeder darf das.“ 

Es werden sodann häufig gezielt mediale Kampagnen – oft auch unter vermeintlicher Unterstützung prominenter Personen – geschaltet. Diese haben den Zweck, die neue Kryptowährung als erfolgreich und aufstrebend darzustellen, um hierdurch Investoren anzulocken. 

Investoren, die angesichts des aufstrebenden Coins große Gewinnchancen sehen, tauschen sodann meist andere Coins (wie Bitcoin BTC oder Ethereum ETH) in die neuen Coins oder Token ein. 

An einem bestimmten Punkt kommt es dann zum eigentlichen rug pull. Die Initiatoren des neuen Coins treiben durch Abzug der Liquidität den neuen Coin ins Minus, so dass dieser seinen Wert verliert. Meist wird auch die Webpräsenz des Coins oder Tokens (der neuen Kryptowährung) schlicht gelöscht und damit dem eingelegten Kapital „der Teppich unter den Füßen weggezogen“.

Auch in dieser Version steht der Investor am Ende mit leeren Händen da. Die Handelsplattform der neuen Kryptowährung verschwindet, samt der eingelegten Gelder.

Geschätzt entsteht so jährlich ein Schaden von mehreren Milliarden Euro.

Vorsicht bei Kryptoanlagen

Prüfen Sie Ihre Kryptoanlage

  1. Investieren Sie nicht in Anlageprodukte, die Sie nicht verstehen.
  2. Informieren Sie sich im Vorfeld einer Anlage. 
  3. Investieren Sie nie unter Zeit- oder sonstigen Druck dritter Personen.
  4. Seien Sie wachsam, wenn Sie das Gefühl haben: „Es ist zu schön, um wahr zu sein“.
  5. Lassen Sie nie Dritte Zugriff auf Ihren PC nehmen.
  6. Geben Sie nie an Dritte Ihre Zugangsdaten zu Accounts und Konten weiter.
  7. Prüfen Sie – in Deutschland bspw. über die Seiten der BaFin – das Anlageprodukt, die Webpräsenz und die Plattform.
  8. Vermeiden Sie Anlagen in Online-Handelsplattformen, die nicht über die BaFin registriert sind.

Aber was, wenn Sie hier gerade Ihre Geschichte gelesen haben?

Hier gilt ein einfaches und wirksames Prinzip:

Schnell und umgehend mit professioneller Hilfe handeln.

Es gibt verschiedene rechtliche Möglichkeiten, Gelder wieder beizubringen. Die Betrüger und die Online-Handelsplattform in Haftung zu nehmen, ist dabei eher die Ausnahme denn die Regel. Dies kann im Einzelfall einmal dazu führen, dass ein Teil der Gelder wieder zurückfließt, meist hilft dieser Weg aber nicht weiter.

Erfolgsversprechender ist ein althergebrachter Grundsatz:

Die Zahlungsströme müssen nachvollzogen und aufgedeckt werden. Hierdurch besteht die Möglichkeit, die zwischengeschalteten Banken und Zahlungsdienstleister auf der Seite des Geschädigten „mit ins Boot zu holen“. 

Indes gibt es hierbei Fristen zu wahren, so dass eben ein schnelles und unverzügliches Handeln geboten erscheint.

Hilft dies nicht, erscheint auch ein Vorgehen gegen die zwischengeschalteten Banken denkbar.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf – kostenfreie Erstprüfung Ihres Falles